94051 Hauzenberg
Angebot
Obst
Beschreibung
Ein Familienbetrieb für Bio-Beeren im Passauer Land
Biobeeren Anetzberger ist ein familiengeführter Obstbaubetrieb aus Hauzenberg im Landkreis Passau. Josef und Vroni Anetzberger haben sich auf den ökologischen Anbau von Beeren spezialisiert und bewirtschaften ihre Flächen im Grenzgebiet der Landkreise Passau und Freyung-Grafenau. Heidelbeeren, Erdbeeren und Quitten wachsen hier in Bio-Qualität und werden vor allem direkt an die Kundinnen und Kunden verkauft. Wer die Früchte selbst pflücken möchte, ist auf den Feldern des Betriebs herzlich willkommen. Biobeeren Anetzberger verbindet damit gesunde Lebensmittel mit einem Erlebnis in der Natur des Bayerischen Waldes.
Seit 1998 im Naturland-Verband
Die Familie Anetzberger wirtschaftet nach den Regeln des ökologischen Landbaus und ist seit 1998 Mitglied im Naturland-Verband, einem der großen deutschen Bio-Anbauverbände mit strengen Richtlinien. Eine andere Form der Bewirtschaftung kam für die Familie nach eigener Aussage nie in Frage. Das bedeutet viel Handarbeit. Um die Beerenkulturen frei von Unkraut zu halten, wird teils mechanisch und teils von Hand gearbeitet, denn chemische Unkrautvernichter sind tabu. Die Nährstoffversorgung des Bodens erfolgt überwiegend über eine durchdachte Fruchtfolge. Nur bei Bedarf wird mit biologischen Düngemitteln nachgeholfen.
Heidelbeeren und Erdbeeren in Eck bei Untergriesbach
Einer der beiden Standorte liegt in Eck bei Untergriesbach. Auf diesen Feldern wachsen Kulturheidelbeeren und Erdbeeren. Neben dem Obst baut Biobeeren Anetzberger dort auch Getreide an. Das Stroh wird selbst genutzt und dient als Einstreu zwischen den Beerenreihen, wo es den Boden feucht hält und die Früchte sauber bleiben lässt. Um den Boden mit Stickstoff anzureichern, werden zudem Kleegras und Gründüngung angebaut. So entsteht ein kleiner Kreislauf auf dem eigenen Hof, der ohne zugekaufte Kunstdünger auskommt.
Heidelbeeren und Quitten in Saußmühle bei Waldkirchen
Der zweite Standort befindet sich in Saußmühle bei Waldkirchen. Dort wachsen neben Kulturheidelbeeren auch Quitten, eine Frucht, die in Vergessenheit zu geraten drohte und heute von vielen wiederentdeckt wird. Quitten eignen sich hervorragend für Gelee, Kompott, Saft und Quittenbrot und verströmen reif einen unverwechselbaren Duft. Ihre Erntezeit beginnt je nach Witterung gegen Ende September. Ergänzt wird der Standort durch alte Streuobstbäume, deren Früchte vor allem an den Naturland-Verband, an Vermarkter aus der Umgebung sowie als Saftobst verkauft werden.
Selbst pflücken in der Saison
Das Besondere an Biobeeren Anetzberger ist die Möglichkeit, die Früchte selbst zu ernten. In der Saison kommen Familien, Paare und Freundesgruppen auf die Felder, um Heidelbeeren und Erdbeeren direkt vom Strauch und von der Pflanze zu pflücken. Für viele ist das ein festes Sommerritual und für Kinder eine wunderbare Gelegenheit zu erleben, wie Obst wächst. Wer weniger Zeit hat, kann auch bereits gepflückte Beeren erwerben. Die Erntezeiten richten sich nach dem Wetter und dem Reifegrad, daher lohnt sich vor einem Besuch ein Blick auf die aktuellen Informationen des Betriebs.
Lebensraum für Insekten und Vögel
Nachhaltigkeit hört bei Biobeeren Anetzberger nicht an der Feldgrenze auf. Die Ränder der Beerenkulturen werden nur einmal im Jahr gemäht, damit Insekten und andere Tiere dort Rückzugsorte und Blühflächen finden. In den Hecken und im Streuobstgarten hängen Nistkästen für Höhlenbrüter wie Meisen und Stare. Diese Vögel sind nicht nur schön anzusehen, sie helfen auch dabei, Schädlinge auf natürliche Weise in Schach zu halten. So profitieren die Beeren von einer intakten Umgebung, und die Artenvielfalt rund um die Felder bleibt erhalten.
Bio-Obst aus der Region genießen
Wer im Raum Passau, Hauzenberg, Untergriesbach oder Waldkirchen nach frischem Bio-Obst sucht, findet bei Biobeeren Anetzberger eine ehrliche Adresse. Die kurzen Wege vom Strauch zum Kunden sorgen für volle Reife und besten Geschmack, denn die Früchte müssen nicht unreif geerntet und weit transportiert werden. Mit jedem Einkauf und jedem Besuch auf dem Feld unterstützen Kundinnen und Kunden einen Familienbetrieb, der sich seit mehr als 25 Jahren konsequent dem ökologischen Obstbau im Bayerischen Wald verschrieben hat.
